- Autor
- Konrad Utz
- Revista
- Kant e-prints
- Edição
- 20
- Ano
- 2025
- DOI
- 10.20396/kant.v20i00.8682014
- Páginas
- e025008-e025008
- Idioma
- pt
Hegel nimmt vielfach Bezug auf den ontologischen Gottesbeweis und verteidigt seine Gültigkeit insbesondere gegen Kant. Seine ausführlichste Erklärung findet sich im einleitenden Teil des Objektivitätskapitels der Begriffslogik. Dies ist auch die Stelle, an der Hegel diesen Beweis systematisch verortet: im Übergang von (bloß) subjektiven Begriff in die Objektivität. Hegels ontologischer Gottesbeweis in diesem Verständnis wurde von verschiedenen Publikationen der letzten Jahre aufgegriffen und ausführlich diskutiert, insbesondere im Rahmen der Erörterung von Hegels Begriff des Absoluten bzw. der Religion, also als Gottesbeweis im engeren Sinn. Der hier vorgestellte Beitrag möchte diese Erklärungen ergänzen durch eine Diskussion des Begriffes der Existenz bzw. der Objektivität, die Gott bzw. dem Begriff zugesprochen werden soll. Es ergibt sich daraus die Alternative „Kant oder Hegel“ aus einem neuen Blickwinkel.
