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ARMUT ALS UNRECHT, SOZIALSTAAT ALS ANTWORT? – HEGEL UND MARX IM VERGLEICH (A POBREZA COMO NEGAÇÃO DO DIREITO, O ESTADO DE BEM-ESTAR SOCIAL COMO RESPOSTA? UMA COMPARAÇÃO ENTRE HEGEL E MARX)
Ina Schildbach
Artigo
Ver fonte original- Autor
- Ina Schildbach
- Revista
- Revista Dialectus
- Edição
- 18
- Ano
- 2020
- DOI
- 10.30611/2020n18id61192
- Páginas
- 390-405
- Idioma
- pt
2020Ina Schildbach. ARMUT ALS UNRECHT, SOZIALSTAAT ALS ANTWORT? – HEGEL UND MARX IM VERGLEICH (A POBREZA COMO NEGAÇÃO DO DIREITO, O ESTADO DE BEM-ESTAR SOCIAL COMO RESPOSTA? UMA COMPARAÇÃO ENTRE HEGEL E MARX). Revista Dialectus, n. 18, p. 390-405, 2020.1
Hegel und Marx haben sich beide mit dem Phänomen der Armut auseinandergesetzt: Was sind die Ursachen dessen, dass ein Teil der Gesellschaftsmitglieder unter materieller Deprivation leidet und also – in unterschiedlicher Quantität – in seinen Verwirklichungsmöglichkeiten eingeschränkt ist? Im Beitrag werden Identitäten und Differenzen der Analysen herausgearbeitet und gezeigt, inwiefern sie auf Basis ihrer unterschiedlichen Definition zu Armut zu entgegengesetzten Antworten gelangen: Während Hegel das Gemeinwesen als Sozialstaat in die Pflicht nehmen möchte, kann für Marx der kritikwürdige Zustand nur durch eine Beseitigung der Rechtsprinzipien dieses Staates selbst das Unrecht beenden.
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